KULTURLANDSCHAFT ist im Rahmen des Projekts cp³ (civil-public-private-partnerships) entstanden. cp³ hat den Beitrag von kollaborativen Initiativen und Strategien zum Erhalt von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen in geschützten Kulturlandschaften untersucht.

Hierfür wurden drei Fallstudien in Österreich, Deutschland und den Niederlanden herangezogen, in denen unterschiedliche Handlungsansätze verfolgt werden.

Im Naturpark Jauerling-Wachau bemühen sich verschiedene lokale Akteure um eine nachhaltige Landwirtschaft, die die einzigartige Kulturlandschaft an der Donau bewahrt.

Im Biosphärenreservat Spreewald, südlich von Berlin, bewährt sich seit langem die Einbindung verschiedener Akteure und Interessensgruppen in die Wasserstandsregulierung der Spree. Darüber hinaus hilft eine Bürgerstiftung dabei, die knappen öffentlichen Mittel für den Erhalt der Kulturlandschaft durch Bürgerbeteiligungen aufzustocken.

In der Gemeinde Berg en Dal (Rhein Waal Region) wird ein Pilotprojekt zur kollaborativen Planung und Implementierung von langfristig finanzierten Agrar-Umweltmaßnahmen mit lokalen Landwirten umgesetzt und damit die Vielfalt der Ökosystemdienstleistungen erhöht.